Tages-Seminare am Mittwoch, 20. Januar 2010, 10.00-18.00 Uhr

Seminargebühr: Seminar Nr. 1-6 je € 98,-, Seminar Nr. 7-14 je € 68,-

Die Preise verstehen sich pro Person und Seminar. Ermäßigungen und Gruppenpreise sind nicht möglich. Sie können nur ein Seminar wählen. Im Vorkongresspreis sind die Teilnahme an einem ganztägigen Seminar, Seminarunterlagen sowie Getränke und Pausenverpflegung (ohne Mittagessen) enthalten.

1. Basisprinzipien werteorientierter Führung
Paul Donders
Vincent Zeylmans

Von mir wird Führungsstärke und vorbildliches Arbeiten erwartet.Wie entdecke ich meine Stärken und Schwächen als Führungskraft, undwelcher Führungsstil passt am besten zu mir? In diesem Seminar werden Sie einen Leiterschafts-Kompetenz-Workshop ausarbeiten und Ihr persönlichesTrainingsprogramm für die nächsten 12 Monate erstellen.


Paul Donders, Dipl.Ing. Architekt, Unternehmensberater und Coach,Geschäftsführer xpand-international, Buchautor, Hoornaar/Niederlande;
Vincent Zeylmans, Trainer und Coach, Emmerich

2. Komplexität meistern: Selbst-, Ziel- und Zeitmanagement für Führungskräfte

Der Umgang mit Komplexität ist für Führungskräfte heute unumgänglich.
Trotz ständigen Veränderungen und engen Budgets müssen sie sich selbst führen und gleichzeitig ein Arbeitsumfeld schaffen, das ihren Mitarbeitern eine hohe Effektivität und Effizienz ermöglicht. Strategisches Denken, emotionale Kompetenz, Führungsfertigkeiten und das richtige Einsetzen moderner Zeitmanagement- instrumente sind gefordert. Das Seminar will Hilfen geben und den Erfahrungs- austausch anregen.
Michael Rathgeb, Berater und Trainer, oqm International, Ravensburg

3. Ursächliche Strategien gegen chronische Erkrankungen im Stresszeitalter

Herz-Kreislauferkrankungen, Typ II Diabetes, Rücken- und Gelenkerkrankungen und eine drohende Burn Out Symptomatik stoßen an die Grenzen der westl. Medizin. Aus Sicht der Präventivmedizin ist eine Lösung nur dann in Sicht, wenn ursächliche Strategien den reinen symptomatischen Therapieansatz ersetzen. Vorgestellt werden erlebnisbetonte Verhaltensweisen, die zu einer Lebensstiländerung motivieren und es leicht machen, notwendige Zeitfenster trotz ständiger Beschleunigung für den Alltag zu realisieren.
Prof. Dr. Gerd Schnack; Dr. med. Kirsten Schnack, Ärztin und Geschäftsführerin des Allensbacher Präventionszentrums mit Schwerpunkt Ernährungs-, Musik- und Präventivmedizin

4. Mit Musik, Atem und Bewegung den Schmerz ausklingen lassen
Prof. Hartmut Kapteina
Wolfgang Soost

Musiktherapie und sanfte Körperarbeit
Mit Hilfe sanfter Atem- und Bewegungsübungen („Rhythmokinetik“) sowie musiktherapeutischer Behandlungen lassen wir uns tiefer auf den Schmerz ein und erkennen Hintergründe und Ursachen, die vielleicht veränderbar sind. Bei diesem ganzheitlichen Ansatz ist tiefe Entspannung möglich und Selbstheilungskräfte werden angeregt. Wir lernen einfache Übungen, die zu Hause ohne großen Aufwand selbstständig durchgeführt werden können. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Prof. Hartmut Kapteina, Professor für Musikpädagogik und Musiktherapie an der Universität Siegen,
Wolfgang Soost, Sozialpädagoge, Musiktherapeut an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Siegen, Schmerztherapeut und Lehrer für Rhythmokinetik

5. Theologische Zugänge zu Heilung

Obwohl Jesus den Jüngern den Auftrag zu heilen erteilt hat, hat die etablierte Schultheologie, namentlich die protestantische, Probleme mit dem Thema Heilung. Diese Verlegenheit wird angesichts der heutigen Differenzierung zwischen ärztlicher und pastoraler Tätigkeit sowie der starken Betonung des „Wortes“ verständlich. Doch zugleich feiern mehr und mehr Kirchen in Deutschland wie in Übersee Heilungs- und Segnungsgottesdienste, weil ein Bedürfnis danach besteht. Im Seminar sollen theologisch verantwortliche Zugänge zum Phänomen der Heilung in exegetischer, kirchengeschichtlicher, systematischer und praktisch theologischer Hinsicht erarbeitet werden.
Prof. Dr. theol. habil. Christoffer H. Grundmann -->

6. Kommunikation des Glaubens im Krankenhaus:
Norbert Groß
Ulrich Laepple

Kirchliche Krankenhäuser - Gesundheitsunternehmen mit christlichem ProfilKirchliche Krankenhäuser wollen mehr bieten als medizinische und pflegerische Leistungen auf höchstem Niveau. Patienten und Mitarbeiter erwarten eine besondere Qualität der Versorgung und der betrieblichen Prozesse. Diese entspringt aus der Umsetzung christlicher Werte im Krankenhausalltag. Das Seminar vermittelt dazu hilfreiche Impulse durch Grundsatzbeiträge, Praxisberichte und Gesprächsrunden.
Es richtet sich vor allem an Führungskräfte und Mitarbeiter/-innen in kirchlichen Krankenhäusern, die sich der Herausforderung stellen wollen, das Profil ihres Hauses zu schärfen und weiter zu entwickeln.
Verantwortlich
Norbert Groß
, Verbandsdirektor, Deutscher Evangelischer Krankenhausverband e. V. (DEKV), Berlin,
Ulrich Laepple, Theologischer Referent, Arbeitsgemeinschaft Missionarischer Dienste (AMD) im Diakonischen Werk der EKD, Berlin
Aktuelle Informationen auch unter www.dekv-ev.de

7. Alternative Heilverfahren aus christlicher Sicht

Alternative Heilverfahren erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Aber halten sie auch, was sie versprechen? Im Seminar bekommen Sie das Handwerkszeug, um Heilverfahren zu bewerten: aus biblischer Sicht, nach wissenschaftlichen Kriterien und aus therapeutischer Erfahrungsperspektive.
Reinhard Köller, Facharzt für Allgemeinmedizin und Naturheilkunde, bundesweiter Leitungskreis Christen im Gesundheitswesen e.V., Hamburg

8. Heilung und Befreiung - Einführung in die Praxis des seelsorgerlichen Befreiungsdienstes
Dr. theol. Heinrich Christian Rust
Dr. med. Martin Steinbach

Im Neuen Testament lesen wir häufig davon, dass Menschen unter den Einfluss von Dämonen oder Geistern kommen. Im Seminar wollen wir uns der Frage stellen, inwiefern wir auch heute davon sprechen können und wie belastete Menschen frei werden können. Folgende Themen werden aufgenommen: 1. Biblische Orientierung zum Thema 2. Hilfen für eine verantwortliche Diagnostik 3.Vorstellung unterschiedlicher Ansätze im seelsorgerlichen Befreiungsdienst.

Dr. theol. Heinrich Christian Rust -->

Dr. med. Martin Steinbach, Chefarzt Psychotherapeutische Medizin, Elbingerode

9. Hörendes Gebet: Wie ich im Gebet Gottes Stimme hören kann

Vorträge und Kleingruppen zur Einübung in das Hören auf Gott, u.a. mit den Themen:
Theologische und anthropologische Grundlagen, Gottes Reden von anderen Impulsen unterscheiden, Auslegung von Eindrücken.
Manfred und Ursula Schmidt, evangelische Theologen, Gemeindeleiter im Christlichen Zentrum Nürnberg

10. Wie der Glaube zum Körper findet – Focusing, um sich und andere besser begleiten zu können

Focusing wurde in den 70er-Jahren entwickelt, damit Menschen besser mit dem in Kontakt kommen, was sie körperlich und seelisch bewegt. Sechs einfache Punkte für einen inneren Dialog zwischen der Ebene des Verstandes und den Ebenen Emotionen und Körper werden vorgestellt. Ein hervorragender Weg zur Vertiefung der eigenen Spiritualität und zur Stärkung der inneren Ressourcen. Im Seminar werden die Focusing-Grundsätze erklärt und mit biblischen Texten eingeübt.
Dr. Peter Lincoln, Focusing-Berater und -Ausbilder beim Deutschen Ausbildungsinstitut für Focusing in Würzburg

11. Völlig am Ende: Schreckgespenst „Burnout“ - gibt es einen Ausweg?

Ungefähr zwei Millionen Menschen in Deutschland sind ausgebrannt. Besonders häufig tritt das Phänomen in Pflegeberufen auf. Gerade die Besten und Engagiertesten sind gefährdet, denn ausbrennen kann nur jemand, der „Feuer und Flamme“ ist. Der Burnout-Prozess vollzieht sich schleichend. Wie erkennt man ihn rechtzeitig? Wie kann man vorsorgen? Und wie kommt man wieder heraus?
Hans-Arved Willberg, Karlsruhe; www.life-consult.org

12. Suchtprävention – die ehrenamtliche Sucht-Selbsthilfe im Gesundheitswesen

Wer mit der Sucht-Selbsthilfe kooperiert, gewinnt Unterstützung für sein berufliches Handeln und kann Betroffenen ein wichtiges Angebot vermitteln: Neuorientierung in suchtmittelfreien sozialen Netzen, Hilfen zur Alltagsbewältigung und persönliche Stabilisierung. Denn 80 Prozent der suchtkranken Menschen, die regelmäßig eine Selbsthilfegruppe besuchen, erreichen eine langfristig abstinente Lebensführung und können sich rehabilitieren.
Rainer Breuninger, Dipl. Sozialpädagoge (BA) / Geschäftsführer Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe, Landesverband Württemberg e. V.

13. Gesundheit und Entwicklung – eine christliche Aufgabe?

Die Armut halbieren, Mütter- und Kindersterblichkeit senken und effektiv
HIV/AIDS, Malaria und andere Krankheiten bekämpfen – so fordern es die
Millenniumsentwicklungsziele der UN. Das Deutsche Institut für Ärztliche
Mission in Tübingen (DIFÄM) und das Missionsärztliche Institut in Würzburg leisten als Fachstellen für weltweite christliche Gesundheitsarbeit einen Beitrag zur Umsetzung dieser Ziele. Wir stellen Beispiele christlicher Gesundheitsarbeit vor und zeigen auf, welche besonderen Möglichkeiten und Aufgaben wir als Christen im Gesundheitsbereich haben.

Dr. med. Gisela Schneider, Direktorin Deutsches Institut für Ärztliche Mission DIFÄM, Tübingen ,
Dr. med August Stich, Vorstand Missionsärztliches Institut, Würzburg, Gäste von Partnerorganisationen

14. Als Christen Sterbende begleiten - Sterbebegleitung und Hospizarbeit

Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmer für die Situation der Sterbenden und ihrer Angehörigen zu sensibilisieren. Körperliche, psychische, soziale und spirituelle Bedürfnisse Betroffener werden erörtert und Konsequenzen für Begleiter erarbeitet.
Christa Lechner, Lehrerin für Pflegeberufe, systemische Familientherapeutin (DGSF), langjährige Erfahrung in der Hospizarbeit, Donauwörth