
„Wir können das Potential der heilenden Kräfte des Glaubens und des kompetenten
Fachwissens stärker nutzen und miteinander verbinden“, erklärt Regina Claas (Elstal) in einem Beitrag für die in Kassel erscheinende Zeitschrift DIE GEMEINDE. „Früher wurde Gesundheit viel selbstverständlicher als Geschenk Gottes, des Schöpfers, wahrgenommen.
Mit dem Verlust der Gottesbeziehung haben viele Menschen auch ihre gesunde
Beziehung zu dem Geschenk Gesundheit verloren“, schreibt die Generalsekretärin des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden. Darum, so betont Regina Claas, die selber nicht nur Sozialpädagogik und Theologie sondern auch einige Semester Medizin studiert hat, hätten Christen „eine doppelte Berufung, andere zu heilen und ihnen das Heil zu bringen.“
In ihrem Beitrag wirbt Claas für den 2. Christlichen Gesundheitskongress, der vom 21. – 23. Januar 2010 in Kassel stattfinden wird. Sie warnt zugleich davor, die körperliche Gesundheit über zu bewerten: „In der Gemeinde Jesu ist Raum für Menschen, die Heilung brauchen, für Schwache, Kranke und Gekränkte, Verletzte und Geschädigte. Sie werden in ihrer Schwachheit angenommen und begleitet, ob sie nun Heilung erfahren oder auch nicht.“
Zu den Trägern des 2. Christlichen Gesundheitskongress gehört neben vielen anderen Partnern aus der Ökumene die Geistliche Gemeindeerneuerung, eine Initiative im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinde.
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