
(Kassel) Der Christliche Gesundheitskongress wird vom 21. bis 23. Januar 2010 erneut in Kassel stattfinden. Auch das Thema wird beibehalten: Beauftragt zu heilen in Beruf, Gemeinde und Gesellschaft. Das beschloss der Trägerkreis kurz vor Weihnachten in Kassel. Die Reaktionen auf den 1. Kongress im März 2008 waren außerordentlich positiv. 95 % der 1 100 Teilnehmer wünschten sich in der Auswertung eine Fortsetzung des Kongresses, dem sie die Schulnote 1,7 gaben.
"Wir wollen noch stärker die wissenschaftliche Diskussion fördern, wenn es um den Zusammenhang von Glaube und Heilung geht“, erklärte der Vorsitzende von Christen im Gesundheitswesen, der Hamburger Arzt Dr. Georg Schiffner, bei dem Treffen. Außerdem werden die Veranstalter die Angebote für die Mitarbeiter in Pflegeberufen stärker herausstellen. Zu den Hauptreferenten gehören der Benediktiner, Pater Anselm Grün (Münsterschwarzach), der Präsident des Diakonischen Werkes, Klaus-Dieter Kottnick (Berlin) und der Schweizer Wissenschaftler Dr. René Hefti.
"Wir planen neben bewährten Seminaren viele interessante Neuerungen“, gab einer der Organisatoren, Lorenz Reithmeier (Hamburg) bekannt. So wird das Seminar "Christen in Führungsverantwortung: was macht den Unterschied?" mit dem Hauptgeschäftsführer der Albertinengruppe, Cord Meyer (Hamburg), neu ins Programm aufgenommen und der Berliner Psychologe Dr. Michael Utsch bietet ein Seminar zur Esoterischen Lebenshilfe am Gesundheitsmarkt.
Neu im Trägerkreis des Kongresses sind unter anderem der Theologe Dr. Stefan Stiegler, Vorstand Albertinen-Gruppe, (Hamburg); die Theologin Dr. Claudia Währisch-Oblau, Vereinte Evangelische Mission, (Wuppertal); die Palliativmedizinerin Dr. Gabriele Müller, Fokolar-Bewegung, (Frankfurt am Main) Franziskanerin Sr. M. Rebekka Rigel OSF, (Bad Saulgau). Im Vorstand arbeiten künftig zusätzlich einige profilierte Vertreter aus Gesundheitswesen und Kirche mit u. a. die Ärztin Dr. Gerda Dietze, Arbeitsgemeinschaft christlicher Mediziner (Stendal); die Pflegewissenschaftlerin Annette Meussling–Sentpali, Christliches Institut für Pflegewissenschaft (Jena).
Mehr über die Planungen zum 2. Christlichen Gesundheitskongress erfahren Sie im Internet: www.christlicher-gesundheitskongress.de. Dort können Sie sich auch über den 1. Kongress informieren.
Frank Fornaçon
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