
Junge und Alte, Menschen verschiedener Nationalität, Familien und Alleinstehende, Menschen in glücklichen und in schwierigen Lebensphasen erfahren in dem Quartierzentrum eine besondere Lebensqualität.
Nachbarschaftliche Netzwerke entstehen, Freundschaften werden gepflegt, Solidarität prägt das Miteinander. In verschiedenen Häusern in Heidelberg leben Rentner, Studenten, junge Paare und Hilfsbedürftige zusammen. Sie sind füreinander Krisenmanager, gute Nachbarn, Freunde. Hier werden auch Menschen aufgefangen, die plötzlich und tragisch aus ihrem bisherigen Leben gerissen wurden, etwa durch einen Unfall oder eine schwere Krankheit.
Seit 1990 gibt es sie, die Initiative "Diakonische Hausgemeinschaften e.V." Ingo Franz, studierter Sonderpädagoge, Familienvater und geistiger Vater der Diakonischen Hausgemeinschaften, strahlt eine Art agile Zufriedenheit aus. Wohlwollend betrachtet er die Vielfalt an Persönlichkeiten, die bunte Mischung an unterschiedlichsten Menschen, die sich das Mittagessen schmecken lassen.
"Zu unserer Vision gehört das Wahrnehmen der Verschiedenheit. Dass alle um ihre Bedürftigkeit wissen und alle zum Tisch des Herrn eingeladen sind - wie beim Abendmahl," vergleicht er die Situation mit der biblischen Botschaft.
Aus diesen Worten wird klar, was diesen Mann antreibt, woraus seine Energie gespeist wird. Ingo Franz präzisiert: „Durch das Zeugnis meines Glaubens und die persönliche Gottesbeziehung. Es wäre vermessen von eigener Kraft zu sprechen. Ich fühle mich denen verbunden, die aus dem Glauben heraus Neues gewagt haben.“
Entstehungsgeschichte und Beispiele aus den Hausgemeinschaften lesen Sie hier