
Gesundheitsangebote anderer Weltanschauungen fordern uns heraus, christliche Heilkunde erfahrbar werden zu lassen. Anhand erprobter Modelle ermutigen wir, Neues zu wagen, um christlich-ganzheitlich zu helfen. Dabei wird Raum sein, die persönliche Situation vor Ort zu reflektieren und im gemeinsamen Nachdenken mögliche Schritte des Zusammenwirkens von Gemeinde- und Gesundheitsdiensten zu klären.
In vielen Berufen des Gesundheitswesens, aber auch in ehrenamtlichen Diensten und im privaten Bereich, begegnen wir Schwerkranken und Sterbenden. Häufig werden diese Begegnungen zu besonderen Herausforderungen.
Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmer für die Situation der Sterbenden und ihrer Angehörigen zu sensibilisieren, körperliche, psychische, soziale und spirituelle Bedürfnisse Betroffener zu erörtern und Hilfen für die Begleitung zu erarbeiten.
Viele Patienten sind nicht nur körperlich krank, sondern seelisch und geistlich verwundet. Seelsorge kann ihnen „Räume“ für Gottes heilende Nähe öffnen. Dabei ist Seelsorge keine Einbahnstraße, sondern ein Beziehungsgeschehen.